Wie lernen Menschen einander kennen und lieben?
Geschichtlich betrachtet – eher gar nicht!
In der Steinzeit nahm der Mann seine Keule, zog sie seiner Auserwählten über die Rübe und schleifte sie an den Haaren in seine Höhle. Wenn es doch immer noch so einfach wäre...
Später wurde aufgrund gesellschaftlicher Systeme verheiratet, ungeachtet der körpereigenen Hormone, die wohl in 80 % der Fälle „Nein!“ geschrieben haben werden. Mehr und mehr steigerte sich hierbei das Unwollen vieler Beteiligten, so dass es nach und nach immer mehr Ausnahmen gab. Die herausragensten wurden sogar in Bücher gefasst oder verfilmt.
Ein Danke sei also hierbei der Aufklärungsepoche gewidmet – der Mensch darf nun weitestgehend frei wählen. Doch wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual...
Viele Technologien und gesellschaftliche Unterhaltungsmedien der Neuzeit machten die Auswahl schier unendlich groß. Discotheken, Bars, Cafés, Chatrooms, Lovelines, um nur einige zu nennen. Wo soll man die/den Richtige(n) finden?
Wir haben es da eher klassisch gehalten. Kein Blind Date nach einer mit Smileys und Neuzeitabkürzungen besetzten Chat-Liebelei, kein machomäßiges Antanzen geleitet von dem männereigenen Nadelkompass und auch kein verlegener Blickkontakt in einer Bar, wo man die Dame am Nachbartisch beäugt und den besten Kumpel mit der eigenen, auf einen Bierdeckel gekritzelten Telefonnummer losschickt.
Wir haben uns in der Berufsschule, bei dem geselligsten aller Laster - dem Tabakkolleg, auf dem Schulhof kennen gelernt. Und das aufgrund der Tatsache das Louis, einer meiner Freunde, das gleiche Berufsziel, wie meine Angebetete verwirklichen wollte. Der Reiseverkehr – nicht nur Touristen profitieren davon!
Kleinere Pannen waren bei dem Balz- und Brunstprozess selbstverständlich vorbehalten. Angefangen damit das Elli mich ein halbes Jahr später bemerkt hat, als ich sie...
|